Durch Wasserdampfdestillation aus Nadeln und Zweigen von Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco (Douglasie, douglas fir) gewonnen, einem großen Nadelbaum aus der Familie der Pinaceae, der an der nordamerikanischen Pazifikküste — von British Columbia bis Kalifornien — heimisch ist und dort Höhen bis zu 100 m erreicht, womit er zu den höchsten Bäumen der Erde zählt. Der Name ehrt den schottischen Botaniker David Douglas, der ihn 1827 nach Europa einführte. Das phytochemische Profil wird von β-Pinen (20-35%), α-Pinen (20-30%), Sabinen und Limonen dominiert, mit Spuren von Bornylacetat und Citronellal — die eine für Nadelbäume ungewöhnliche frisch-zitrische Note verleihen. In der Aromatherapie wird Douglasie als Expektorans und Tonikum für das Atmungssystem, als energetisierendes Stimulans des Nervensystems bei Asthenie, als mildes Muskelanalgetikum und zur Raumreinigung eingesetzt. Der Duft wird als frischer und zitrischer als der der klassischen Waldkiefer wahrgenommen, mit einer sauberen holzigen Qualität. Geeignet in Protokollen zur nervlichen Ausbalancierung beim Jahreszeitenwechsel. Frische, harzige und leicht zitrische Kopfnote.
Nordamerika (Kanada, Oregon, Kalifornien); auch in Frankreich und Italien angebaut.
Nadeln, Zweige und Zapfen
Wasserdampfdestillation
3 Tropfen Douglasie + 2 Tropfen Waldkiefer + 2 Tropfen Atlaszeder + 1 Tropfen Zitrone 30 Minuten im Diffusor.
4 Tropfen Douglasie + 3 Tropfen Eukalyptus + 2 Tropfen Ravintsara in 30 ml Mandelöl. Morgens und abends auf die Brust massieren.
4 Tropfen Douglasie + 3 Tropfen Rosmarin + 2 Tropfen Schwarzer Pfeffer in 30 ml Jojobaöl. Vor körperlicher Aktivität auf Beine und Rücken massieren.
Harmoniert mit: