Durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern (beblätterten Zweigen) von Thuja occidentalis L. (Abendländischer Lebensbaum, thuya du Canada, arbor-vitae) gewonnen, einem Nadelbaum aus der Familie der Cupressaceae, der aus Ostkanada und dem Nordosten der USA stammt und dort auf feuchten Böden sowie an Seeufern Wälder bildet. Der indigene Name „arbor-vitae“ (Baum des Lebens) verweist auf die medizinische Nutzung durch algonkinische Bevölkerungen, die europäischen Siedlern seine Anwendung gegen Skorbut vermittelten. Das phytochemische Profil wird von α-Thujon (30-55%) dominiert — einem bicyclischen Keton mit dokumentierter Neurotoxizität und krampfauslösendem Potenzial — sowie β-Thujon (5-10%), Fenchon und Sabinen. Die Thujone machen Thuja zu einem der toxischsten Öle der Aromatherapie: nicht oral verwenden; kontraindiziert in Schwangerschaft (abortiv), bei Epilepsie, Kindern und älteren Menschen. In sehr niedrigen Dosen und topisch (max. 0,1%) besitzt es antivirale (Warzen, Kondylome), immunstimulierende und antiseptische Eigenschaften. In der modernen Aromatherapie wird es mit äußerster Vorsicht und nur von erfahrenen Fachleuten eingesetzt. Frische, kampferartige und terpenische Kopfnote.
Nordamerika (Ostkanada, Nordosten der USA); in Europa weit verbreitet als Zierpflanze angebaut.
Blätter, Zweige und Zapfen
Wasserdampfdestillation
1 Tropfen Thuja in 5 ml Mandelöl. Einmal täglich mit einem Wattestäbchen direkt auf die Warze auftragen. NICHT auf die umliegende gesunde Haut.
1 Tropfen Thuja + 3 Tropfen Zypresse + 3 Tropfen Waldkiefer + 1 Tropfen Lavendel im Diffusor (sehr stark verdünnen).
2 Tropfen Thuja + 5 Tropfen Tea Tree + 5 Tropfen Eukalyptus in 100 ml destilliertem Wasser.
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